"Le Tour" 2008
Bericht der Grossen Tour 2008 ins Elsass vom 23./24. August 2008
Autor: Stephan Hochstasser
1. Tag:
Samstag, 23. August 2008
Basel – Burnhaupt le Haut (ca. 140km)
Samstagmorgen, 07:30 Uhr,
trübes Wetter, leichter Regen.
9 unverwüstliche Radfahrer und 2 Damen (Claudia und Daniela) im Begleitfahrzeug
besammelten sich hinter dem Bahnhof Schaffhausen. Das Begleitfahrzeug wurde mit
4 Velos und dem Gepäck der Radler vollgestopft. Dann hiess es ab auf den
Bahnhof, wo wir den Zug nach Basel Bad.-Bahnhof bestiegen, die erste Etappe
unserer Tour.
Die Fahrt dauerte ca. 1 Stunde, das Wetter in Basel war auch nicht besser als in
Schaffhausen, ausser, dass es nicht mehr regnete. Claudia und Daniela erwarteten
uns schon vor dem Bahnhof.
Nun hiess es ab auf die Velos Richtung Weil am Rhein und über die Grenze nach
Frankreich ins Elsass. Der leichte Nieselregen, der wieder eingesetzt hatte,
konnte uns nicht beirren. Dem Rhein entlang und dann Richtung Vogesen steuerten
wir unser 2. Ziel, den Mittagshalt (km 70) in Guebwiler / Buhl, an. "Loch
zuefahre ich ha Hunger!!" rief einer ein paar Kilometer vor dem Mittagshalt.
Im Restaurant Ameone de Florival stärkten wir uns mit einer riesen Portion
Spaghetti. Während des Mittagessens schüttete es zeitweise wie aus Kübeln. Nach
dem Kaffee hiess es dann weiter zur heutigen Bergetappe, dem Le Markstein und
dem Grand Ballon. Wir teilten uns in 2 Gruppen auf. Erste Gruppe mit Ratko,
Helmut, Franco, Gianni, Jürg und Walter. Die zweite Gruppe mit Adrian, Stefan
und Stephan. Die erste Gruppe startete ca. 15 Minuten vor der zweiten, damit wir
in etwa zur gleichen Zeit auf dem Grand Ballon zum Zvierihalt ankommen sollten.
Der Aufstieg war ca. 30 km lang, aber sehr schön zu fahren.
Nach dem Zvierihalt auf dem Grand Ballon (bei leider nicht sehr guter Sicht)
hiess es dann Wind- bzw. Wetterschutz montieren, denn es ging auf eine Abfahrt
von ca. 20 Kilometern, mit einem kurzen Stopp auf dem Hartmannsweilerkopf.
Wieder im Tal angekommen besammelten wir uns und steuerten das Tagesziel in
Burnhaupt le Haut, das Hotel Le Qoquelicot, an. Wir legten in Cernay noch eine
unfreiwillige Stadtbesichtigung ein, da die Wegweiser in Frankreich nicht so
sind, wie sie sein sollten. Wir durchquerten die Stadt etwa 4x, bis wir dann den
richtigen Weg doch noch fanden. Das gab ein paar Zusatzkilometer, so dass wir
dann am Tagesziel 148 Kilometer auf dem Tacho hatten, nicht zu vergessen auch
noch einige hundert Höhenmeter.
Jetzt hiess es Velos verstauen, Zimmer beziehen, duschen und ab zum Abendessen
und dem wohlverdienten Bier. Nach dem guten Essen liessen wir den Abend noch mit
einem Schlummertrunk ausklingen und legten uns dann schlafen.
2. Tag:
Sonntag, 24. August 2008
Burnhaupt le Haut – Beringen (ca. 150km)
Wunderbares Spätsommerwetter
erwartete uns am Sonntagmorgen. Also raus aus den Federn und ab zum Frühstück,
das auf 07:30 Uhr vorgesehen war. Langsam trafen alle ein, der eine etwas wacher
als der andere aber alle wohlauf.
Nach dem ausgiebigen Frühstück luden wir das Gepäck wieder in Helmis Auto und
holten die Velos aus dem "Verliess". Um ca. 09:00 Uhr ging es dann los - durch
eine wunderbare Landschaft - Richtung Bernwiler, Spechbach, Altkirch Schwoben,
Ransbach, Hegenheim und über die Grenze nach Binningen/Basel. Unter Adrians
toller Führung durchquerten wir die Stadt Basel Richtung Muttenz, gebremst durch
einen Platten von Jürg. Unseren Mittagshalt legten wir in Rheinfelden in einem
schönen Café am Rhein, das Daniela und Claudia gefunden hatten, ein. Es hatte
sicher 2 Millionen Leute, die das Gleiche wollten wie wir, nämlich essen. So
dauerte es seine Zeit, bis alle verköstigt waren und wir dann weiterfahren
konnten.
Nun blieb uns noch das letzte Teilstück von Rheinfelden nach Beringen. In
Koblenz überquerten wir den Rhein und fuhren nun auf deutschem Boden Richtung
Waldshut, Erzingen und durchs Klettgau nach Beringen. Wir wurden dann nochmals
durch einen Platten gebremst, aber sonst lief alles reibungslos.
In Beringen im Rest. Bahnhöfli war dann das Ziel des 2. Tages erreicht. Wir
setzten uns noch gemütlich zusammen in die Gartenwirtschaft und liessen die von
Adrian und Daniela bestens organisierte Tour nochmals in Gesprächen und Gedanken
Revue passieren.
Anschliessend fassten wir unser Gepäck und verabschiedeten uns voneinander.
Fazit: Es waren für mich (und ich hoffe auch für alle anderen) zwei
unvergessliche Tage im Elsass, bestens organisiert von Adrian und Daniela.
Vielen Dank!
Unser Dank gilt natürlich auch Claudia, die souverän, zusammen mit ihrer
Navigatorin Daniela, das Begleitfahrzeug chauffiert hat. Wir hoffen, du bist
auch im nächsten Jahr wieder dabei.
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Adrian Wyler |
Der Organisator |
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Daniela Wyler |
Die Navigatorin |
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Claudia |
Die Begleitfahrzeuglenkerin |
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Walter Brauchli |
Der Unverwüstliche |
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Franco Colavitto |
Der Geniesser |
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Helmut Fröhlich |
Der mit der doppelten Spaghettiration zum Mittagessen |
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Stephan Hochstrasser |
Der Berichteschreiber |
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Jürg Merk |
"Loch zue fahre, ich ha Hunger!" |
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Stefan Selbert |
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Ratko Spasojevic |
Der mit dem Plattfuss |
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Gianni Tretola |
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